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Deutsches Pfandsystem

Hintergrund Pfandsystem

Der Grundstein für das heutige Pfandsystem wurde 1991 durch die "Verordnung über die Vermeidung und Verwertung von Verpackungsabfällen" vom damaligen Bundesumweltminister Klaus Töpfer gelegt. In Folge dieser damaligen Bestimmungen wurde seit dem 1.1.2003 ein Pfandpflicht für Getränkeverpackungen erhoben. Nach einigen gerichtlichen Auseinandersetzungen und zwischenzeitlichen Insellösungen wurde die Deutsche Pfandsystem GmbH (kurz DPG) im Juni 2005 gegründet. Diese sollte bundesweit ein einheitliches Pfandsystem für Einweggetränkeverpackungen bis zum 1.5.2006 schaffen.

Seit 2004 besitzen Einweggetränkeverpackungen einen Barcode als einziges Erkennungsmerkmal. Damit die Händler zwischen Verpackungen aus dem deutschen Pfandsystem und ausländischen Verpackungen unterscheiden können, führte die DPG mit dem Pfandlogo ein zusätzliches Sicherheitszeichen ein. Dieses soll die Händler vor Pfandbetrugsversuchen schützen. Mit Pfandautomaten und der industriellen Bildverarbeitung werden mithilfe dieser Erkennungsmerkmale Getränkeverpackungen klassifiziert und ohne Personal entgegengenommen.

mvSMR - nachrüstbares Lesesystem für Pfandlogo

Da nach der kurzfristigen Änderung des Sicherheitsverfahrens im November 2005 die verbleibende Entwicklungszeit sehr kurz war, benötigten die Hersteller die Unterstützung von erfahrenen Bildverarbeitern wie die MATRIX VISION GmbH. MATRIX VISION entwickelte auf Basis der bewährten intelligenten Kamera mvBlueLYNX in kurzer Zeit ein modulares, nachrüstbares Lesesystem für das Pfandlogo. Der Security Mark Reader mvSMR besitzt als intelligente Kameraeinheit zwei wesentliche Vorteile: Die Kamera kann zum einen die erfassten Bilder direkt verarbeiten und zum anderen die unterschiedlichen Belichtungsfolgen der Beleuchtungseinheiten zum Erkennen des Pfandlogos steuern. Eine Nachrüstung mit dem mvSMR und ein Update der Firmware reichen für die Aktualisierung bestehender Rücknahmeautomaten aus. Der mvSMR kommt in der Mehrzahl der Rücknahmeautomaten sowie auch in einigen Zählzentren deutschlandweit zum Einsatz.