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Geschichte

24.06.1986

In Oppenweiler gründen Gerhard Thullner und Werner Armingeon die Matris Datensysteme GmbH. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung der Firmware von Atom-Absorptions-Spektrometer.

1987

Es werden die ersten Ataris angeschafft und Platinen-Layouts realisiert. Ein CPU-Upgrade-Board mit Motorola MC68020 Mikroprozessoren für Atari Mega ST wird im Haus geätzt und gebohrt.

1988-1989

Als Matrix Datensysteme entwickelt das Unternehmen Grafikcontroller für 19-Zoll-Bildschirme für Atari-Computer. Am 8. März 1989 auf der CeBIT werden die Grafikcontroller die Sensation. Matrix wird zum Weltmarktführer bei Atari Grafikkarten.

1989

Das erste Firmengebäude wird in der Talstraße 16 in Oppenweiler bezogen.

1990

Mit ScreenEye bringt das Unternehmen den erste Frame Grabber für Atari auf den Markt.

1992

Mit dem ersten ISA Frame Grabber PCgrab der Wechsel in den Markt der industriellen Bildverarbeitung vollzogen. Die Neuausrichtung wird auch durch eine Umbenennung zu "MATRIX VISION Bildverarbeitung GmbH" unterstrichen.

1995

Die PC-Schnittstellen werden schneller und PCI kommt auf den Markt. MATRIX VISION präsentiert den passenden Frame Grabber: PCimage. Die letzte Variante dieser Karte soll erst im Jahr 2013 abgekündigt werden.

1996

Das Unternehmen wächst und somit auch die Unternehmensleitung. Die beiden Gründer Gerhard Thullner und Werner Armingeon setzen einen dritten Geschäftsführer ein: Uwe Furtner.

1997

Mit den richtigen Produkten kann MATRIX VISION stetig wachsen, sodass 1997 die Büroflächen ausgeschöpft sind. Ein Anbau schafft mehr Platz und 1998 können die neuen Räume bezogen werden.

1999

Als einer der ersten Hersteller bringt MATRIX VISION 1999 eine intelligente, PC-kompatible Kamera auf den Markt. Intelligent bedeutet, dass Kamera, PC und Frame Grabber in einem Gehäuse stecken.

2001

MATRIX VISION veröffentlicht die erste Version der umfangreichen Bildverarbeitungsbibliothek mvIMPACT. Die Basis-Funktionen sind in Verbindung mit einer MATRIX VISION Hardware kostenlos. Weitere Module können je nach Bedarf lizenziert werden.

2002

MATRIX VISION baut in Sachen intelligenter Kameras das Know-how weiter aus und bringt mit der mvSENSOR ihre erste Embedded-Kamera auf Basis von Linux heraus; Grundlage für die mvBlueLYNX, welche Ausgangspunkt für viele kundenspezifische Lösungen ist und erst nach 13 Jahren abgekündigt werden soll.

2002

MATRIX VISION erhält ein neues Logo.

2004

Der Siegeszug von USB 2.0 eröffnet neue Möglichkeiten. Mit der mvBlueFOX bringt MATRIX VISION die passende Industriekamera auf den Markt. Im Schlepptau: die neue, objektorientierte Softwareschnittstelle mvIMPACT Acquire SDK.

2004

Die neuen Steckplatz-Generationen PCI Express bieten größere Bandbreiten. Für PCI Express entwickelt das Unternehmen die nächste Generation der Frame Grabber: mvSIGMA-SQe – ein Multistandard Frame Grabber, der 4 parallele Video-Eingänge bietet.

2006

Nachdem auch Gigabit Ethernet sich als Standard-Schnittstelle in der Bildverarbeitung etabliert, wird mit der mvBlueCOUGAR eine neue Industriekamerafamilie auf den Markt gebracht.

2006

In der Zwischenzeit entwickelt MATRIX VISION innerhalb von fünf Monaten eine Kamera für das deutsche Pfandsystem, inklusive Beleuchtung und Mechanik und wird Marktführer für Vision Lösungen in Pfandautomaten.

2006

Im Oktober 2006 folgt die Zertifizierung gemäß DIN EN ISO 9001. Die Auditoren sind unter anderem begeistert vom digitalen ISO-Handbuch.

2007

Das Firmengebäude, in welchem sich die Firmengründer Gerhard Thullner und Werner Armingeon kennenlernten, kann von MATRIX VISION erworben und zum Entwicklungsgebäude ausgebaut werden.

2008

Die Consumer-Schnittstellen machen eines deutlich - Standards müssen für den Bildverarbeitungsmarkt her. Mit GenICam, GigE Vision und USB3 Vision gibt es erfolgreiche BV-Standards auf den Markt. MATRIX VISION ist ein aktiver, wichtiger Gestalter in den Standardgremien.

2011

Nach dem Motto "Doppelt vernetzt läuft besser“ verfügt die neuen mvBlueCOUGAR-XD über zwei gebündelte Gigabit Ethernet Leitungen. Damit eignet sich die Kamera für Sensoren mit höheren Auflösungen und Bildwiederholraten.

2012

Mit viel Leistung pro Watt und Volumen zeigen die neuen ARM-Cortex Prozessoren, was leistungstechnisch geht. 2012 bietet die neue mvBlueLYNX-X mit einem Stromverbrauch von weniger als 5 Watt 1 GHz Prozessor, 800 MHz DSP, einen großen Hauptspeicher und unzählige Schnittstellen – prädestiniert für eine Vielzahl von teils auch nachhaltigen Anwendungen.

2013

Auch die Consumer-Schnittstelle USB erhält mit USB 3.0 einen Nachfolger und verzehnfacht die im Vergleich zum Vorgänger bereitgestellte Bandbreite. MATRIX VISION führt mit der mvBlueFOX3 eine USB 3.0 Industriekamera ein, die mit hochauflösenden und schnellen CMOS-Sensoren ausgestattet ist.

2014

Die Gründer Gerhard Thullner und Werner Armingeon ziehen sich aus dem operativen Geschäft der MATRIX VISION GmbH zurück.

2015

Die Smart Camera mvBlueGEMINI kommt auf den Markt. Die Wizards der mvBlueGEMINI schaffen die Möglichkeit, ohne Programmieren Applikationen zu erstellen. Selbst Bildverarbeitungskenntnisse sind nicht zwingend nötig, denn die Smart Camera sucht sich die passenden Algorithmen und bestimmt sogar die passenden Parameter.

2017

MATRIX VISION GmbH wird Teil des Sensor- und Automatisierungsspezialisten Balluff mit Sitz in Neuhausen auf den Fildern. MATRIX VISION agiert im Bereich Bildverarbeitung weiterhin eigenständig und mit unveränderter Marke.

2017

MATRIX VISION wird für das Zwillingskonzept aus der Smart Camera „mvBlueGEMINI“ und der Software „mvIMPACT Configuration Studio“ mit zwei Preisen ausgezeichnet: der Innovationspreis 2017 des Landes Baden-Württemberg sowie der Preis „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“.

2018

Ralf Grasmann übernimmt die Geschäftsbereichsleitung für Sales, Marketing & Supply Chain. Zuvor war Grasmann 10 Jahre als internationaler Vertriebsleiter bei der Balluff GmbH tätig.

2019

Uwe Furtner verlässt Ende 2019 das Unternehmen und widmet sich neuen Herausforderungen. Nachfolger Uwe Hagmaier wird in die Unternehmensleitung berufen. Uwe Hagmaier ist seit über 27 Jahren im Unternehmen tätig und hat bereits verschiedene Führungsfunktionen im Entwicklungsbereich wahrgenommen.

2020

Auch 2020 ist MATRIX VISION trotz Coronakrise auf Wachstumskurs. Das Entwicklungsteam wird weiter ausgebaut und zwei Standorte in Betrieb genommen. In Hamburg entsteht in dem historischen Chilehaus ein Entwicklungsstandort. Und da die Produktion in Oppenweiler aus allen Nähten platzt, wird in Kirchheim am Neckar ein weiterer Produktionsstandort eröffnet.