Initialisierung als Administrator funktioniert aber als normaler User nicht

mvDELTA, mvGAMMA-G, mvSIGMA-SLC, mvSIGMA-SLG, mvSIGMA-SQ, mvTITAN-C16, mvTITAN-C8, mvTITAN-CL, mvTITAN-DIG, mvTITAN-G1, mvTITAN-RGB/G4, pcIMAGE-SDIG

Alle Frame Grabber der mvSIGMA-Sx Serie sowie die mvDELTA, mvTITAN, mvGAMMA und pcIMAGE-SDIG
arbeiten standardmäßig mit dem sogenannten virtuellen DMA-Speicher.
Dieser Speicher wird bei der Intialisierung des Frame Grabbers
angelegt, und wieder freigegeben wenn die Karte geschlossen wird. Für die korrekte Einrichtung
dieses DMA-Speichers werden Administratorrechte oder zumindest das erweiterte Recht
"Anheben der Zeitplanungspriorität" benötigt.

Es gibt nun zwei Möglichkeiten mit dem Frame Grabber
und einem Benutzer ohne Administratorenrechte zu arbeiten:

1) Umstellen von virtuellen auf physikalischen DMA-Speicher

Die Karten mvSIGMA-Sx / mvDELTA / pcIMAGE-SDIG arbeiten auch mit dem sogenannten
physikalischen DMA-Speicher. Dieser wird beim Rechnerstart angelegt, ist über die gesamte
Laufzeit des Systems festgelegt und wird erst wieder beim Herunterfahren des Rechners freigegeben.
Für die korrekte Einrichtung dieses Speichers sind keine speziellen Benutzerrechte nötig.

Für die Umstellung von virtuellen auf physikalischen Speicher muss folgendes getan werden:
(mvSIGMA-Sx / mvDELTA)

- Eintrag in die Konfigurationsdatei (z.B. grabber.ini):
...
[MVSL]
...
DMABuffer 1
...
InitBoard
...

(pcIMAGE-SDIG)

In der verwendeten Konfigurationsdatei muss die Zeile AllocFrameBuffer
auskommentiert oder entfernt werden.Damit schaltet die pcIMAGE-SDIG
automatisch auf den physikalischen DMA-Buffer um.

Beispiel:
...
[SDIG]
...

// AllocFrameBuffer 0x400000L
...
InitBoard
...

- Einstellung der Größe des Speichers:
Dazu wird einfach das Programm ..winntmatrixsetdma.exe ausgeführt
und die gewünschte Größe angegeben.Nach einem Neustart kann daraufhin
auch mit einem Benutzer gearbeitet werden, der keine administrativen Benutzerrechte hat.

2) Zuweisung des erweiterten Rechts

Windows 2000:
Alternativ kann weiterhin mit dem virtuellen Buffer gearbeitet werden, wenn der entsprechenden
Benutzergruppe das erweiterte Recht "Anheben der Zeitplanungspriorität" zugewiesen wird.
Unter Windows 2000 erfolgt die Zuweisung in "Systemsteuerung-Verwaltung-Lokale Sicherheitsrichtlinie",
Menü "Lokale Sicherheitseinstellungen", Struktureintrag "Zuweisen von Benutzerrechten"

Windows XP :
Prinzipiell werden in Windows XP wie auch in Windows 2000 die Benutzerrechte in der Systemsteuerung
im Bereich "Verwaltung / lokale Sicherheitsrichtlinien" vergeben.
Anders als in Windows 2000 gibt es in Windows XP unterschiedliche Darstellungsformen der Systemsteuerung:
1) Kategorieansicht:
Im rechten, unteren Bereich der Systemsteuerung überschrieben mit "oder ein Systemsteuerssymbol"
findet man nun das Symbol "Verwaltung". Ein Klick darauf öffnet das nächste Fenster in dem sich
das Symbol "Lokale Sicherheitsrichtlinien" befindet.

2) Standardansicht (ähnlich Windows 2000):
in dieser Ansicht ist im rechten Fensterbereich bereits das Symbol "Verwaltung" zu sehen.
Ein Klick darauf öffnet das nächste Fenster in dem sich das Symbol "Lokale Sicherheitsrichtlinien" befindet.

Zurück