Automatisches Laden des Kernelmoduls "matrixfg"

mvDELTA, mvGAMMA-G, mvSIGMA-SLC, mvSIGMA-SLG, mvSIGMA-SQ, mvTITAN-C16, mvTITAN-C8, mvTITAN-CL, mvTITAN-DIG, mvTITAN-G1, mvTITAN-RGB/G4, pcIMAGE-SC, pcIMAGE-SDIG, pcIMAGE-SG/SGVS, pcIMAGE-SRGB

Um das Kernelmodul zu laden ist es normalerweise nötig das Skript "mvload matrixfg" im Verzeichnis "bin" auszuführen. Das "mvload" Skript setzt dabei voraus, dass das Kernelmodul zuvor mit einer Dynamic Major Device Number (normalerweise ist dies 254) geladen wurde, solange wir noch keine offizielle Nummer haben.

Falls keine Dynamic Major Device Nummern verwendet werden sollen, so kann ebenso eine feste Major Device Nummer mit dem Kernelmodul verbunden werden. Sinnvoll ist hierbei die Nummer 60, da diese Nummer für Testzwecke gedacht ist und es unwahrscheinlich ist, dass diese auf einem System bereits vergeben ist.
In diesem Falle können die Devices wie folgt in "/dev" angelegt werden:
prompt> mknod /dev/matrixfg0 c 60 0
prompt> mknod /dev/matrixfg1 c 60 1
prompt> mknod /dev/matrixfg2 c 60 2
prompt> mknod /dev/matrixfg3 c 60 3
prompt> cd /dev
prompt> ln -s /dev/matrixfg0 /dev/matrixfg

Danach muss in der Datei "/etc/modules.conf" (oder bei Mandrake Distributionen "etc/conf.modules") die folgenden Zeilen eingefügt werden:
alias char-major-60 matrixfg
options matrixfg major_dev_num=60

Nun kann matrixfg wie folgt geladen werden:
prompt>modprobe matrixfg
Die Optionen werden dabei automatisch gesetzt.
Wenn nun eine Applikation ein "matrixfg" Device öffnen möchte wird jetzt das Kernelmodul automatisch geladen sobald es benötigt wird.

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