USB3 Vision – Neue Kamera für die mvBlueFOX USB-Familie

USB3 Vision – Neue Kamera für die mvBlueFOX USB-Familie
mvBlueFOX3

USB 3.0 potenzieller Nachfolger für FireWire

An ihm wird zur Vision 2012 in Stuttgart kein Weg vorbeiführen: dem USB3 Vision Standard. Passend zur Vision wird das erste Release des herbeigesehnten Standards fertig werden und gleichzeitig auch die ersten Produkte erhältlich sein. Auch MATRIX VISION als führend bei der Entwicklung beteiligtes Mitglied wird mit dem Release des Standards mit einer eigenen USB 3.0-Kamerafamilie präsent sein.

Die Kamera wird im Stil der erfolgreichen, ultra-kompakten CMOS-Kamerafamilie „mvBlueFOX-IGC“ konstruiert sein. Mit 15 Modellen bietet MATRIX VISION eine der breitesten Produktpaletten mit Auflösungen von VGA (480 fps), Full-HD (120 fps) bis 11 MPixel (7 fps) an. Neben Aptina-Sensoren werden auch CMOS-Sensoren von e2v eingesetzt. Darunter sind 3 Sensoren mit einer hervorragenden Lichtempfindlichkeit im nahen Infrarotbereich, die besonders für lichtschwache oder sehr schnelle Vision-Anwendungen empfehlenswert sind. Trotz kompakter Abmessungen werden die Kameras einen integriertem Speicher sowie ein großzügiges FPGA mit vielen Smart Features für die Bildverarbeitung bieten.

Ermöglicht werden diese schnellen und hochauflösenden Kameras durch den SuperSpeed-Modus von USB 3.0, welcher mit einer Übertragungsbandbreite von bis zu 400 MB/s die anfallenden Daten auch transferieren können. Ferner eignet sich USB 3.0 durch bidirektionale Kabel und das Wegfallen des Geräte-Pollings ideal für Mehrkameralösungen und ist folgerichtig ein perfekter Nachfolger zu FireWire.

Zwar werden erste USB 3.0 Kameras mit proprietären Lösungen auf dem Markt verkauft, jedoch haben proprietäre Lösungen einen schweren Stand im Markt, was von der Marktanalyse 2010 der AIA bestätigt wird: Trotz hoher Marktverbreitung ist die USB 2.0 Schnittstelle unterproportional im BV-Markt vertreten. Kameras, welche Vision Standards wie GigE Vision unterstützen, weisen dagegen seit Jahren den größten Zuwachs auf. Auch aus diesem Grund hat sich MARTIX VISION für den USB3 Vision Standard entschieden.

„Wer eine USB 3.0-Lösung sucht, genießt mit dem USB3 Vision Standard nur Vorteile“, verspricht Horst Mattfeldt, Director Standard Products bei MATRIX VISION. „Erstens kann man Hardware und Software, sobald diese USB3 Vision unterstützen, frei aussuchen und kombinieren und zweitens ist man an keinen Hersteller mehr gebunden“, so Mattfeldt weiter.

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